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Kreisliga A Lemgo

FC Oberes Extertal – Hintergründe für Winkler-Aus

Lippe-Kick ereilte die Nachricht, dass das Trainerduo Mike und Dirk Winkler ihr Traineramt beim FC Oberes Extertal niederlegen. Lippe-Kick hat die Gründe dafür.

Winkler-Brüder hören auf

Kreisliga A Lemgo (hk). Nach nur einer Saison hören Mike und Dirk Winkler (Bild links) als Trainer des FC Oberes Extertal auf. Am letzten Spieltag sind die Extertaler nach elf Jahren im Lemgoer-Kreisoberhaus in die B-Klasse abgestiegen. Lippe-Kick hat mit dem scheidenden Brüderpaar ebenso gesprochen, wie mit Obmann Marcel Krügel und hat die Hintergründe für diese Trennung.

Von Henning Klefisch

Im Gespräch mit Lippe-Kick äußert sich Mike Winkler (Bild rechts)wie folgt: „Eigentlich hatten wir im Frühjahr eine Zusammenarbeit für A- und B-Liga mit dem Verein vereinbart, um den im Sommer zwangsläufig eingeleiteten Umbruch weiterzuführen. Bis etwa eine Woche vor Serienende waren Dirk und ich auch noch auf diesem Stand. Da auf unterschiedlichen Info-Kanälen allerdings Abgänge bekannt wurden und selbst über die Zusammenarbeit mit uns nun doch keine Klarheit mehr herrschte, haben wir dem Verein unseren Rücktritt mitgeteilt (Dienstag/Mittwoch vor Serienende)“, so schildert es der ehemalige Coach vom TuRa Heiden. Offen gibt er an, dass das Trainerduo gerne weiter beim FCO gearbeitet hätte, „allerdings fehlte dazu die 100%ige Bereitschaft im Verein (trotz Zusage im Winter)“, prangert er offen an. Als Beispiel nennt Mike Winkler auch den Rücktritt von Senioren-Torwarttrainer Krauss, der als langjähriger FCOler „die Vorgehensweise auch nicht für korrekt hielt.“ Auch deshalb betont der ehemalige Cheftrainer: „Es hat also keinerlei Zusammenhang mit Abstieg oder ähnlichem, einzig mit der Unschlüssigkeit des Vereins, eine vereinbarte Zusammenarbeit fortzuführen.“ Für die Zukunft sind sie für eine „interessante Aufgabe“ offen, sowohl als Team oder auch allein, wie unisono deutlich gemacht wird. FCO-Obmann Marcel Krügel unterstreicht gegenüber Lippe-Kick: „Wir wollen einen kompletten Neuanfang haben. Mike und Dirk haben gute Arbeit geleistet. Wir sind zu dem Entschluss gekommen, dass wir bei Null und unter neuen Voraussetzungen starten“, so lautete die Zielsetzung. Auch Benjamin Schnüll, Matthias Schwarz und Fabio Hubert (alle zum FC Laßbruch-Silixen), Fabian Brennecke und Florian Follmann (beide nach Exten), Ingo Brand (zum RSV Barntrup) werden in der kommenden Spielzeit nicht mehr am Nalhof spielen. Krügel klagt: „Das ist schon wieder ein Verlust, nachdem man gemerkt hat, was bereits im letzten Jahr für Spieler weggegangen sind.“ In der kommenden Saison möchte man nach dem gewaltigen Aderlass „oben mitspielen“, allerdings glaubt Krügel auch: „Zunächst soll sich die Mannschaft entwickeln und zu einer Einheit zusammenwachsen.“ Dieses Zusammengehörigkeitsgefühl ist durch den Abstieg „ein wenig auf der Strecke geblieben“, macht Krügel deutlich, der auch betont: „Wir wollen keinen Druck mit dem Wiederaufstieg aufbauen.“ Vielmehr sieht er den Mitabsteiger FC Unteres Kalletal stärker, „wenn sie so zusammenbleiben“, meint der Manager, der mit Blick auf die Abgänge feststellt: „In den letzten fünf, sechs Jahren sind die Spieler reihenweise weggegangen.“ Dennoch ist ihm auch klar, dass „die Tür für die Abgänge stets offen ist.“ Zunächst einmal ist Erholung und Kraft tanken für die neue Serie angesagt, ehe fünf Wochen vor dem Start die Vorbereitung beginnen wird. Zugleich verrät Marcel Krüger auch, dass in der kommenden Spielzeit die Extertaler nur mit zwei Teams an den Start gehen werden. Der C2-Ligist FC Oberes Extertal III wird aufgrund von Personalmangel nicht mehr an den Start gehen.

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