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1. Runde

Vorbericht Westfalenpokal, 1. Runde, TSV Horn vs. Neheim

Auch für den TSV Horn steht ein echtes Highlight an, bekommt mit dem SC Neheim ebenfalls Besuch von einem Westfalenligisten.

TSV Horn vor dem Spiel des Jahres

Westfalen-Pokal (ab). Für den Türkischen SV Horn ist es das Spiel des Jahres. Erstmals nimmt der TSV am Westfalen-Pokal teil und hat mit dem SC Neheim ein attraktives Los gezogen. Die Vorfreude ist riesig. Der Westfalenligist reist als klarer Favorit an, will dieser Rolle auch gerecht werden und verweist auf die ein oder andere Überraschung, die es auch in der diesjährigen Pokal-Saison schon gegeben hat. Als Sieger des Kreispokals Arnsberg (3:0 gegen den TuS Langenholthausen) hat sich der SC Neheim für den Westfalenpokal qualifiziert.

 

TSV Horn vs. SC Neheim

Auch für TSV-Coach Ufuk Basaran ist dieses Spiel etwas Besonderes. Entsprechend ist die Stimmungslage rund um das Eggestadion. „Wir freuen uns alle, dieses Pokalspiel bei uns zu Hause auszutragen“, so der Coach. Man gehe aber „natürlich mit großem Respekt an diese Aufgabe heran. Gegen einen Westfalenligisten zu spielen ist schon eine große Herausforderung.“ „Trotzdem versuchen wir das auf dem Platz auszublenden, und unser Bestes zu geben“, weiß Basaran, wozu seine Jungs in der Lage sein können, auch, wenn die „Ergebnisse das Gegners ganz klar zeigen, dass es sich um eine starke Mannschaft handelt“, hat man den guten Saisonstart der Gäste interessiert zur Kenntnis genommen. „Wir möchten den Zuschauern, Freunden und Familien, die uns hoffentlich unterstützen werden, ein schönes Spiel bieten“, sollen heute Abend alle auf ihre Kosten kommen. Basaran muss auf den ein oder anderen Urlauber verzichten. „Trotzdem sind wir gut aufgestellt.“

Das wird auch Neheim-Coach Alex Bruchhage wissen, der sich gut über den kommenden Gegner informiert hat: „Das ist eine spielstarke Mannschaft, offensiv ausgerichtet, taktisch gut aufgestellt. Für die ist das ein Highlight, deshalb werden sie auch nochmal besonders motiviert sein.“ Als schwierig erweist sich für die Gäste die lange Anfahrt, rund 115 Kilometer müssen sie für die einfache Strecke zurücklegen. Ein grundsätzliches Problem für Bruchhage: „Solche Spiele sollten nicht unter der Woche angesetzt werden, das ist ziemlich unglücklich. Nicht nur für uns, das betrifft auch andere, die unter der Woche so weit fahren müssen. Wir sind um die eineinhalb Stunden unterwegs. Abfahrt in Neheim ist schon um 16:30 Uhr, weil das Spiel ja auch schon um 19 Uhr beginnt. Das schaffen von meinen Jungs nicht alle.“ So ist Bruchhage zu Umstellungen gezwungen. „Wir haben als Westfalenligist trotzdem den Anspruch eine Runde weiterzukommen“, bleiben die Rollen klar verteilt. Doch der Coach warnt, schließlich hat es auch in dieser Spielzeit schon den ein oder anderen Favoriten erwischt: „Ich hoffe, dass uns das Pokal-Aus erspart bleibt. Das ist alles eine Kopfsache. Wir sind uns unserer Rolle bewusst, das ist nur eine Frage der Einstellung.“ An der zweifelt er bei seiner Mannschaft aber nicht. Auch was die Aufstellung angeht wird Bruchhage „die bestmögliche Mannschaft“ auf den Platz schicken: „Das ist ja kein Testspiel, es wird keine Experimente geben.“

Der Unparteiische kommt aus Lemgo, Andreas Grandt wird das Spiel leiten. Assistiert wird er von den Linienrichten Thomas Gerbrandt und Alexander Schnüll.

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