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1. Runde

Kreispokal Lemgo – Die erste Runde der Saison 2020/2021

Während der Pokalsieger 19/20 noch nicht einmal gekürt wurde, startet auch schon die neue Ausgabe der diesjährigen Saison. Fünf Spiele gibt es heute Abend.

 

 

„Es kann endlich losgehen“

Kreispokal Lemgo (ab). Auf leisen Sohlen kommt der Kreispokal Lemgo 2020/2021 daher, schiebt sich mit seinen Erstrunden-Partien einfach mal zwischen Halbfinale und Finale der letzten Spielzeit. Auch die zweite Runde am Sonntag wird noch ausgetragen, bevor der Titelträger der abgelaufenen und abgebrochenen Saison den Pokal in den Himmel recken darf. Mit fünf Spielen in der ersten Runde beginnt die Pflichtspielzeit 2020/2021 heute Abend offiziell. B- und C-Ligisten sind heute Abend im Einsatz. Darunter sind zwei C-Liga-interne Duelle, wenn der VfB Matorf auf Liga-Konkurrent RSV Schwelentrup und der TuS Almena auf den C2-Ligisten SC Lemgo/West trifft. B-Liga-Aufsteiger SC St. Pauli bekommt es mit der runderneuerten SG Kalldorf zu tun, die Rückkehrer vom TuS Helpup treffen auf den FC Union Entrup und der FC Donop/Voßheide hat die Delphine von Yunus Lemgo zu Gast.

 

Von André Bell & Henning Klefisch

 

SC St. Pauli vs. SG Kalldorf

(ab). „Sehr lange ist’s her seit dem letzten Pflichtspiel! Deshalb sind bei uns alle besonders heiß und die Vorfreude ist riesig“, verkündet SC-Coach Simon Meschonat (Bild rechts) vor dem ersten Pflichtspiel der Saison. Für den SC St. Pauli hat der Pokal „immer einen besonderen Reiz“, auch, „wenn genauso wie in den letzten Jahren unser Hauptaugenmerk auf der Liga liegt.“ In der B2 Lemgo geht der SC nämlich als Aufsteiger an den Start und fokussiert sich auf den Klassenerhalt. Mit Kalldorf kommt ein „recht unbekannter Gegner“, auf die West-Alm. „Hinzu kommt ja, dass dort fast die gesamte Mannschaft neu aufgestellt wurde. Somit ist eine vernünftige Einschätzung praktisch nicht möglich“, so Meschonat. Dennoch ist die Rollenverteilung für den Coach klar: „Da sie der erfahrene B-Ligist und wir der Aufsteiger sind, ist die Favoritenrolle meiner Meinung nach Kalldorf zuzusprechen.“ Den Schwarz-Gelben würde man aber liebend gern ein Bein stellen: „Unser Ziel ist auf jeden Fall, wieder in die zweite Pokalrunde einzuziehen, nachdem wir es letztes Jahr gegen Yunus auch geschafft haben.“ Dazu hat man sich gewissenhaft vorbereitet, wie der Coach erzählt: „Wir haben die Sommervorbereitung mit Testspielen genutzt um wieder annähernd in die Form zu kommen, in der wir vor der langen Corona-Pause waren. Nun gilt es auch im ersten Pflichtspiel eine gute Leistung abzurufen.“ Dafür ist der Kader der Grün-Weißen „sehr gut besetzt.“ Allerdings sind „durch die Beschränkung auf vier Wechselspieler einige Jungs nicht im Kader.“ Mit Sobioch, Behlen, Scherzer und Rentschler fehlen dem SC St. Pauli vier potenzielle Stammkräfte. Für Nico Riesen hingegen wird es auf Grund eines Umzugs das letzte Spiel im Pauli-Trikot sein.

 

Der neue Kalldorf-Coach Frank Schwier (Bild links) legt nicht besonders viel Wert auf diesen Wettbewerb und gibt offen zu: „Für uns als unterklassiger Verein ist der Kreispokal ein notwendiges Übel. Ich halte nicht viel davon.“ Der Pokal wird immer „hoch gelobt, David gegen Goliath, und wie toll das auch ist. Aber für mich ist das nicht mehr als ein ganz normales Testspiel.“ Schließlich habe seine neue Mannschaft auch noch „viel Nachholbedarf. Die Mannschaft muss noch viel lernen, um B-Liga-tauglich zu sein.“ Aktuell sei es schwer zu beurteilen, wo seine Mannschaft steht, das Spiel gegen den Aufsteiger kommt daher gerade recht. Dennoch liegt noch viel Arbeit vor Schwier und seiner Truppe: „Wir sind immer noch in der Findungsphase. Wir lösen einige Dinge schon gut, machen aber auch noch viel falsch. Ich habe in den Testspielen gesehen, was ich noch abstellen kann.“ Eigentlich würde Schwier gerne „immer Vollgas geben in den Spielen“, da seine Spieler aber auf dem Weg nach vorne nur selten gute Lösungen mit dem Ball finden, wird beim SC St. Pauli eine eher defensive Grundordnung zu erwarten sein: „Um es mal auf den Punkt zu bringen: Der Spieler, der den Ball hat, ist die ärmste Sau auf dem Platz.“ Kritik übt der Coach auch an den engen Terminplan gleich zu Beginn der Saison und auch an der grundsätzlichen Einteilung der beiden B-Ligen: „Die Belastung ist für Hobbyfußballer schon extrem mit 16 Mannschaften und 30 Spielen.“ Schon jetzt beklagt Schwier fünf Ausfälle, alle aufgrund von muskulären Problemen. „Das ist ja auch klar, wenn die Plätze knochentrocken und knallhart sind.“ Wichtiger als ein positives Ergebnis sei für den Coach deshalb auch die Einstellung seiner Mannschaft, wenngleich er und seine Truppe auch nicht ganz ohne Ehrgeiz in das Spiel gehen: „Natürlich wollen wir eine Runde weiterkommen. Wir wollen immer jedes Spiel gewinnen.“

 

Dirk Vögeli pfeift die Begegnung um 18.30 Uhr an.

VfB Matorf vs. RSV Schwelentrup

(hk). Ein reines C-Liga-Klassenduell erwartet die Zuschauer heute Abend ab 18.30 Uhr auf dem Matorfer Rasenplatz. Für die wenig redseligen Hausherren gilt: „Matorf ist ein schwer einzuschätzender Gegner und stets gefährlich.” Der Schwelentruper Kader wurde aufwendig renoviert, haben gleich neun Neuzugänge den Weg auf den Hartplatz gefunden. Dass noch der eine oder andere Automatismus spürbar fehlt, ist unübersehbar. „Dennoch schaut das Ganze schon recht ordentlich aus”, adelt Neu-Coach Bodo Phillips sein Team. Im ersten Match nach der langen Corona-Pause gab es ein achtbares 3:3-Unentschieden gegen den Lemgoer B1-Vertreter SC Extertal II. „Als erster Test in der neuen Formation sehr ordentlich, wie ich finde.” Es geht weiter für die Grün-Weißen, muss an einigen Feinheiten noch gearbeitet werden, oder, um es mit den Worten vom Coach zu sagen: „Jetzt heißt es an den kleinen Schrauben zu drehen, damit alles passt.” Auf den kämpfenden Neuzugang Sven Jättkowski-Pampel, alias “Jätte”, muss wohl verzichtet werden, da er sich gezerrt hat. Roland “Fitze” Fiebig hingegen kehrt zurück in die Mannschaft. Er ist der Taktgeber im Schwelentrup-Spiel, beschleunigt und beruhigt, wenn angebracht. Ein mögliches Problem, was auftreten wird: Mit einem 15-Mann-Kader darf er nur antreten, weshalb er einigen Leuten die schlechte Nachricht übermitteln muss, nicht im Kader zu stehen. Er räumt ein: „Das macht es schwierig, die richtige Entscheidung zu treffen, da jeder seine Qualitäten in verschiedenen Bereichen hat und einfach ein fester Bestandteil dieser Mannschaft ist . Aber leider muss ich da den ein oder anderen Spieler enttäuschen, so ist leider das Spiel”, besitzt er nunmehr die Qual der Wahl.

 

Referee Özhan Karacan pfeift diese Begegnung um 18.30 Uhr an.

 

 

TuS Helpup vs. FC Union Entrup

(hk). Fleißig wie die Bergarbeiter schuften die TuS Helpup in der Vorbereitung, dies seit rund einem Monat. Es fing an mit einem 2:3 beim SuS Lage, folgten weitere knappe Niederlagen gegen den RSV Hörste (2:3) und den VfB Schloß Holte II (4:5) und deutliche Schlappen gegen SV Diestelbruch/Mosebeck II (3:7) und TuRa Heiden (0:4). Zuletzt gab es zwei Erfolgserlebnisse, wie ein 2:2 gegen die Spielvereinigung Hagen/Hardissen, dann ein 1:0 gegen den TSV Kirchheide. Man möchte eine „schlagfertige Truppe” entwickeln, lacht sich Helpup-Coach Andre Plaß (Bild rechts) ins Fäustchen: „Es macht richtig Bock, mit den Jungs zu arbeiten! Wir sind sehr fleißig und versuchen, unsere Spielidee gut umzusetzen.” Er erwartet „gut eingespielte Entruper”, die „uns alles abverlangen werden.” Das Schlitzohr Maximilian „the fox in the box” Rost muss verletzungsbedingt passen. Auch Holzapfel und Fänger Börgers sind körperlich spielunfähig. Gronemeier und Jonaitis genießen ihren „verdienten Urlaub”, wie Plaß darlegt. Er zeigt sich ausgesprochen gespannt: „Wir werden sehen, ob die absolvierten Trainingseinheiten Früchte tragen werden. Trotz des dünnen Kaders freuen wir uns auf das Spiel und sind heiß.”

 

Ein quälend langes halbes Jahr durfte der FC Union Entrup keine Pflichtpartie mehr bestreiten. Seitdem gab es nur zwei Test-Begegnungen, die jeweils mit einer Punkteteilung endeten. Nach einem 1:1 gegen die SG Istrup/Brüntrup folgte ein torreiches 5:5 gegen den SV Ubbedissen 09 II. Nach Lesart von FCU-Obmann Timm Lessow (Bild links oben) ist die gesamte Situation „noch etwas unwirklich.” Was allerdings nichts daran ändert, dass die Gäste „dennoch mit voller Vorfreude und Spannung der Aufgabe gegenüber stehen.” Dass der TuS Helpup nach der SG-Zeit mit Kachtenhausen den Schritt zurück zur Eigenständigkeit gegangen ist, bezeichnet Lessow als „mutig, aber zugleich auch respektabel.” Eine fußballerische Analyse vorzunehmen, das wäre für ihn gleichbedeutend mit dem berühmten Ritt auf der Rasierklinge. Dennoch möchte er nicht unter den Tisch fallen lassen: „Einige Namen sind mir persönlich geläufig, Tobias Risy, Torben Kessemeier und Marc Schubert, von denen ich auch weiß, welche Qualität sie mitbringen. Andre Plaß als Trainer ist mir natürlich aus seiner Zeit bei Kirchheide auch mehr als bekannt”, soll trotz dieser geballten Klasse der Blick in den Spiegel genügen, um das eigene Handeln zu fokussieren. Trotz der personellen Vakanz sind alle in der Vorbereitung mit viel Eifer und Freude am Start, dient das Spiel auf einem der schönsten Rasenplätze im gesamten FuL-Kreis Lemgo auch dazu, „wer einfach den Schritt weiter ist. Kondition, Konzentration und Teamplay werden entscheiden”, spekuliert er gegenüber Lippe-Kick. Seit zehn (Sören Gerke) respektive sieben Monaten (Pascal Klinkmann) fallen zwei ganz wichtige Korsettstangen verletzungsbedingt aus. Einen weiteren Ausfall gibt es dennoch zu vermelden. Beruflichen Verpflichtungen geht Justin Vollbrecht nach, der bereits im Vorjahr vom TuS Brake in die Ilsekampfbahn gelotst worden ist. „Ob Kenan Alp (Bild links) seinen Einsatz fahren kann, hängt ganz einfach vom Verkehr ab”, hoffen die Unioner auf leere Straßen. Vielleicht fährt der Edeltechniker aber auch Schleichwege. Phänomenal, dass Mathis Hüsig endlich mitwirken kann, ist er seinem Freund Justin Vollbrecht gefolgt. „Auch für unseren neuen Trainer Thomas Johannfunke wird es die erste Bewährungsprobe. Natürlich wollen wir einen Schritt weiter in die 2. Runde und das Los gegen Oerlinghausen ziehen. Dafür müssen wir ziemlich sicher das Maximum abrufen”, um den Ligakonkurrenten aus dem Wettbewerb zu kicken.

 

Waldemar Hundsdörfer leitet auf dem Helpuper-Rasenplatz ab 18.30 Uhr die Partie.

 

FC Donop/Voßheide vs. Yunus Lemgo

(hk). Kommt schon, das wurde aber auch echt mal Zeit. Wer den fußballverrückten Coach Sebastian Milde und seine Schützlinge vom FC Donop/Voßheide kennt, weiß, dass es ihnen schon mächtig in den Füßen gejuckt hat. Rund ein halbes Jahr mussten sie ohne Pflichtspiele auskommen, war Lippe-Kick beim letzten Liga-Spiel in Barntrup sogar noch live dabei. Okay, es wurde fleißig getestet, gegen den SV Werl-Aspe II (3:3), beim TuS Brake (0:3), gegen Grastrup/Retzen II (1:7) und zuletzt gegen die TSG Holzhausen/Sylbach (1:3). Dennoch sind Testspiele ungefähr so interessant wie Bier ohne Alkohol, Siegfried ohne Roy, Winnetou ohne Old Shatterhand oder schlichtweg Fußball ohne Fans. Milde (Bild links) hat den Trainerjob von der Pike auf gelernt, hat er sich zunächst seine ersten Sporen als Übungsleiter der JSG Dörentrup verdient. Sehr detailverliebt feilt der blutjunge Trainer an der Taktik, gilt er durch Ähnlichkeiten in einigen Segmenten als „lippischer Julian Nagelsmann.“ Er atmet zunächst einmal ganz entspannt durch, wenn er gegenüber Lippe-Kick erklärt: „Erst einmal freuen wir uns alle auf das erste Pflichtspiel, seitdem Corona unsere Fußballwelt auf den Kopf gestellt hat.“ Den Kontrahenten aus der Parallel-Liga bezeichnet er als „eine kämpferische Mannschaft“, die jetzt unter dem neuen Coach Mehmet Anat „einen kleinen Schub bekommen haben.“ Vielversprechend verlief die bisherige Vorbereitung der Königsblauen, unterstreichen alle Don/Voß-Jungs ausgezeichnete Werte im Fitnessbereich, weshalb der Gastgeber auch beabsichtigt, am Donnerstag den Taktstock in die Hand zu nehmen. In die Glaskugel möchte der bodenständige Milde nicht blicken: „Was am Ende dabei herumkommt, sehen wir dann nach den 90 Minuten.“ Auf Box-to-Box-Spieler Jan-Luca Milinski und Schnapper Pascal Neumann muss der B1-Ligist verletzungsbedingt verzichten. Trotzdem stehen dem hoch motivierten FC gleich 19 Akteure zur Verfügung, weshalb vier Spieler noch aus dem Spieltagkader verbannt werden. Die Spielidee hütet Milde wie sein Augenlicht, doch es ist davon auszugehen, dass der letztjährige Team-Lemgo-Auswahltrainer seine Jungs zum Balldiebstahl animiert, um mit einem schnellen Umschaltspiel zielstrebig und präzise für Gefahrenmomente im gegnerischen Hoheitsgebiet zu sorgen. Milde predigt via Lippe-Kick: „Aber klar ist: Das erste Pflichtspiel wollen wir positiv gestalten und versuchen früh das Spiel in die Hand zu nehmen. Aber man weiß nie, was im Pokal passiert, aber wir sind sehr gut vorbereitet und freuen uns auf ein ausverkauftes Haus in Donop“, soll das San Siro wieder zum Hexenkessel werden.

 

In einem Spiel ist alles möglich, schreibt doch bekanntlich der Pokal seine eigenen Gesetze. Der neue Yunus Lemgo-Coach Mehmet Anat betet diese Verbal-Klassiker fleißig herunter. Dem FC Donop/Voßheide schiebt er völlig entspannt die Favoritenrolle zu, sind die Hausherren doch erst 2018 aus dem Lemgoer Kreis-Oberhaus abgestiegen. Völlig anders gestaltet sich die Ausgangslage für die Delphine aus der Hansestadt, die nur knapp aus den schmutzigen Abstiegsgewässern geschwommen sind. „Von der Euphorie und der Moral sind meine Jungs momentan sehr gut drauf”, freut sich Anat über eine richtige Reaktion seiner Jungs nach dem 1:4 zum Testspielauftakt gegen die FSG Waddenhausen/Pottenhausen. Es folgte ein 4:4 gegen die SG Lüdenhausen/Talle/Westorf und zuletzt ein 3:2-Erfolg gegen den FC Schwelentrup-Spork/Wendlinghausen. Zum Pokalauftakt muss das Team von der West-Alm allerdings auf die komplette Innenverteidigung verzichten. Trotzdem überwiegt das Positive, denn: „Unsere Neuzugänge haben Schritt für Schritt ihren Platz in der Mannschaft gefunden. Daher läuft es momentan sehr gut, sind wir doch auch moralisch sehr gut drauf.” Wichtig ist Anat vor allem, dass seine Mannen die eigene Spielidee in ganzer Konsequenz durchziehen.

 

Im Donoper Eichen-Stadion pfeift Referee Robin Flotho die Begegnung um 19.00 Uhr mitteleuropäischer Zeit an.

 

 

TuS Almena vs. SC Lemgo/West

(ab). Almena-Coach Alexander Hoffmann weiß nicht viel über den ersten Gegner der jungen Saison: „Ich kann zum Gegner leider nicht viel Sagen. Es ist schwer, die Mannschaft einzuschätzen. Ich spiele schon zu lange Fußball, um mich auf die Saison im Vorjahr zu beziehen.“ Wenn man die nämlich heranziehen würde, wäre der TuS Favorit in dieser Partie. So oder so: „Wir gucken nur auf uns. Klar ist aber, dass wir in die zweite Runde wollen.“ Für dieses Ziel muss Hoffmann ein paar Spieler ersetzen. Adrian Thoben und Christopher Fiebig sind im Urlaub, Timothy Voldness und Valentin Uphus fehlen verletzungsbedingt. Ein gutes Gefühl hat der Coach nach der guten Vorbereitung, denn die „verlief von der Beteiligung her mehr als zufriedenstellend.“ Auch „die Stimmung ist super“ und „die Neuzugänge wurden integriert.“ Besonders das 2:0 im Test gegen den FC SSW Anfang des Monats hat dem Coach imponiert: „Wir haben eine solche Ruhe am Ball ausgestrahlt und waren an dem Tag nur schwer zu bezwingen.“ Nun kann es also „endlich losgehen.“

 

Das denkt man sich auch beim SC Lemgo/West. Coach Andreas Linne muss aber gleich zu Beginn der Saison ein Klagelied anstimmen: „Wir haben einige Testspiele absolviert, aber auch wieder Verletzungspech gehabt.“ Dennoch hat man sich einiges vorgenommen: „Wir wollen das Spiel positiv gestalten und möchten eine Runde weiterkommen.“ Über „gute Offensivkräfte“ verfügen die Westler laut Linne (Bild links), jedoch steckt „bei der Defensive noch etwas Sand im Getriebe, weil die Abwehr bei jedem Spiel umgestellt werden muss.“ Damit ist der SC Lemgo/West aber nicht alleine: „Trotz allem haben wir und Almena ja die Probleme, weil man nicht weiß, wo man überhaupt steht.“ Linne ist optimistisch: „Wir glauben, dass wir das Spiel positiv gestalten können.“

 

Um 19.00 Uhr geht es los, Spielleiter ist Andreas Hellmich.

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